5. Generationentreffen 2018, 6. Mai, Reiseziel Basel

Nach den langen Vorbereitungen u.a. vorgängiger Rekognoszierung  der Fussmarsch-Route, des historischen Restaurants zum Goldenen Sternen am Rhein, u.a.m. mit unserem Stadtkenner Robert Schiess, konnte es also am Sonntag losgehen.

Die gut gelaunten Teilnehmerinnen fanden sich um 10 Uhr langsam ein, die Abfahrtszeit, wurde bedingt durch einen vorgängigen Careinsatz unseres bestens bekannten Fahrers Gogo etwas verschoben. Dies gab uns die Möglichkeit noch  in Ruhe ein Mineralwasser zu trinken. Gogo wählte die romantische, alte Rheinroute via Zurzach, da er auf seiner Fahrt am Morgen von Zürich schon Stau auf der A 7 ab Winterthur festgestellt hatte.In Basel angekommen, bestiegen wir den Superaussichtspunkt auf dem Universitätsspital, wo uns der Stadtführer Robert begrüsste und viele interessante Aspekte der Stadt Basel und deren internationaler Umgebung erläuterte.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt erreichten wir das berühmte Traditionsrestaurant, direkt am Rhein, wo uns bereits das Apérobuffet mit gut gelaunten Kellnern im Schatten der alten Kastanienbäume erwartete. Im lauschigen, sonnigen Innenhof wurde uns schliesslich ein feines Mittagessen serviert. Wir formulierten noch gute Wünsche an den schwer erkrankten Frauenfelder, Thyl Fava, der in Basel wohnt und eigentlich auch dabei sein wollte.

Dann Abmarsch bei Traumwetter, vorbei an unzähligen sehenswerten Traditionshäusern, vorbei am geschichtsträchtigen Gotischen Münster, das erstmals geschichtlich im 11. Jahrhundert erwähnt und in den folgenden Jahrhunderten unzählige Male umgebaut, neugebaut und restauriert wurde.

Nach dem einmaligen Ausblick auf den Rhein und die verschiedenen Brücken stiegen wir zum Rhein, genauer zum Färimaa hinunter, wo wir alsdann in zwei Schichten auf der motorlosen Fähre das andere Ufer und damit Kleinbasel erreichten. Im nahegelegenen Restaurant Fischerstube, in welchem eine der ersten Kleinbrauereien, der Ueli-Bräu steht, und wo auch heute noch immer Bier für die Restaurants der näheren Umgebung gebraut wird, wurde der inzwischen aufgekommene Durst gelöscht. Ganz in der Nähe wartete Gogo mit dem Car, welcher übrigens zum 5. Mal vollumfänglich von Nobi Hollenstein gesponsort wurde; Danke Nobi!

Diesmal auf der -staufreien- Autobahn gings dann im direkten zu Dany’s Bistro im Juch zu Frauenfeld, das Dany eigens  für uns offen hielt, und wo der Starkoch, Christian Kuchler persönlich im foodliner, (neu Black Sheep), für uns ein originelles Streetfood zubereitete.  Dank dem Superwetter  konnte der harte Kern noch bis ziemlich spät im Freien weiter höckeln.

Also alles im Grünen, alles im Butter, alle beteiligten Generatiönlerinnen begeistert. Dank an alle…
Schade, nur um den einen Wermuts-„Tropfen“! 

Nicht so begeistert, sondern eher frustriert ist nämlich der Organisator, also ich: 

Nachdem sich zu meiner Freude 43 Personen angemeldet hatten, ich für diese Anzahl bis Donnerstag Mittagessen, Apéro und Streetfood  definitiv durchgeben (und bezahlen) musste,  erschienen am Sonntagmorgen sage und schreibe 30 (!) Personen. Kurzfristig noch per E-Mail abgemeldet, oder einfach, no show!! 

Nach anfänglichem Warten fuhren wir dann mit dem quantitativ reduzierten, aber qualitativ elitären Grüpplein los, Rest ist bekannt. 

Das Defizit das mir verbleibt, beträgt weit über 1000 Franken.

Eigentlich sehr schade!

Fredi H.

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